Einführung
Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung wurde 1975 für die weniger wohlhabenden Regionen in der EU eingerichtet, um ihnen zu helfen, ihre Infrastruktur zu entwickeln und zu den weiterentwickelten Regionen aufzuschließen. Mit der Erweiterung und Vertiefung der EU hat sich der EFRE zu einem wichtigen Finanzinstrument entwickelt. Er ist derzeit der einzige Fonds, der im Rahmen aller drei Ziele der Regionalpolitik tätig werden kann: Konvergenz, Regionaler Wettbewerb und Beschäftigung und Europäische Territoriale Zusammenarbeit. Welche Art von Projekten der EFRE finanziert, hängt davon ab, im Rahmen welchen Zieles er operiert. Vorrang wird jedoch im Moment Projekten aus den Bereichen Forschung, Innovation, Umwelt und Risikomanagement gegeben. In den am wenigsten entwickelten Regionen spielen auch herkömmliche Infrastrukturprojekte eine sehr wichtige Rolle.

Der EFRE ist, zusammen mit dem Europäischen Sozialfonds (ESF), einer der zwei Strukturfonds (obwohl der Kohäsionsfonds nun einigen gemeinsamen Bestimmungen unterliegt, wird er in dieser Hinsicht immer noch separat angesehen). Die Verordnung
Alle Regionen haben im Rahmen von mindestens einem der drei folgenden „Ziele" Zugang zum EFRE:
Der EFRE unterliegt den Bestimmungen der Verordnung des Rates mit allgemeinen Bestimmungen über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (
So wie die förderfähigen Ausgaben geregelt werden, gibt es ebenso eine Liste der nicht-förderwürdigen Ausgaben. Diese verhindert, dass die Fondsmittel benutzt werden, um:
Die Anteile der Kofinanzierung variieren je nach Ziel und Mitgliedstaat.