Abschluss

Die vorangegangenen Artikel haben verdeutlicht, dass die Regionalpolitik der EU ein ernstzunehmender Politikbereich ist. Sie hilft den ärmsten Regionen, zu den weiter entwickelten aufzuschließen; sie hilft allen EU-Regionen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern; sie trägt maßgeblich zur Förderung von Forschung und Innovation bei und ist eines der Hauptinstrumente bei der Verwirklichung der Strategie für Wachstum und Arbeit in der EU. Die sichtbaren Ergebnisse der Regionalpolitik mögen der Grund für die internationale Aufmerksamkeit sein, die dieser Politikbereich hervorgerufen hat. Sowohl die Vereinten Nationen und Komitees der Weltbank, als auch insbesondere Staaten wie Indien und China möchten vom Politikansatz der EU in diesem Bereich lernen und so ihr spektakuläres Wachstum auf solche Regionen ihres Gebietes ausdehnen, die bisher wirtschaftlich noch hinterher hinken.

Europa sieht sich momentan einer Reihe von Herausforderungen gegenübergestellt, u. a. fortschreitende Globalisierung, Bevölkerungsüberalterung und soziale Ungleichgewichte. Die Regionalpolitik nimmt nicht für sich in Anspruch, eine Antwort auf alle diese Probleme zu haben, aber sie stellt eine strategische Plattform dar, die der EU bei der Begegnung dieser Herausforderungen behilflich ist und die sichtbare Erfolge vor Ort zeigt. Mit der Reform der Regionalpolitik für den Zeitraum 2007-2013 hat die EU den Grundstein für zukünftigen Erfolg gelegt. Obwohl wir erst am Beginn der neuen Programmperiode stehen, werden sich die Erfolge in den Bereichen Wachstum, Beschäftigung, Innovation und größerer Konvergenz zwischen den Regionen sicher bald bemerkbar machen.

Mag. Sonja Seiser

Mag. Sonja Seiser

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