Start-up

Bezeichnung für ein sehr junges, wachstumsorientiertes Unternehmen. Start-ups haben meist marktfertige, einsatzfähige Produkte und beginnen mit deren Vermarktung. Start-ups haben in der Regel ein hohes Ertragspotenzial, hohen Investitionsbedarf, aber auch hohes Risikopotenzial.

Statistik Austria

Statistisches Amt des Bundes; stellt dem Bund sowie der Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit Daten über die wirtschaftlichen, demographischen, sozialen, ökologischen und kulturellen Gegebenheiten in Österreich bereit. Die Tätigkeit umfasst die Erstellung von Statistiken aller Art, einschließlich der damit verbundenen Analysen, Prognosen und statistischen Modelle, die über die Interessen eines (Bundes-)Landes hinausgehen.

Strukturfonds

1988 durch Verordnung des Rates geschaffene, zur Erreichung der strukturpolitischen Ziele der Gemeinschaft eingesetzte Fonds. Dazu zählen EFRE, ESF, EAGFL und FIAF (2000 - 2006) bzw. EFRE und ESF (2007 - 2013).

Subsidiarität

Subsidiarität ist eine politische und gesellschaftliche Maxime, die Entscheidungen auf die niedrigste mögliche Ebene verlagert wissen will. Subsidiarität meint eine Zuständigkeitsvermutung der kleineren Einheit gegenüber größeren, soweit die kleinere in der Lage ist, das Problem selbständig zu lösen. Gleichzeitig soll bei Problemen, die kleine Einheiten überfordern, die übergeordnete Ebene unterstützend (=„subsidiär" in der ursprünglichen lateinischen Wortbedeutung) tätig werden. Dem Subsidiaritätsprinzip zufolge soll die EU nur dann tätig werden, wenn das erwünschte Ziel auf EU-Ebene besser erreicht werden kann als auf nationaler oder regionaler Ebene. Entscheidungen sollen so bürgernah wie möglich getroffen werden.

Für Förderungen ergibt sich daraus, dass Förderungen der Europäischen Union nur als Anschlussförderung zu nationalen (z.B. österreichischen) Landes- und Bundesförderungen vergeben werden.
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