EAGFL

„Europäischer Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft"
 Die unter „Garantie" vergebenen Mittel sind obligatorisch und werden für marktordnungsbezogene Ausgaben eingesetzt. Unter „Ausrichtung" werden Maßnahmen, die der Strukturverbesserung oder Produktivitätssteigerung dienen, finanziert.

EFRE

„Europäischer Fonds für regionale Entwicklung"
 Seit 1986 durch die Einheitliche Europäische Akte (EEA) verankertes zentrales regionalpolitisches Instrument der Gemeinschaft, mit dem die strukturelle Anpassung rückständiger Gebiete bzw. die Umstellung alter Industriegebiete und die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen in ländlichen Gebieten vorangetrieben werden soll (vgl. Interreg, Leader)

EG

„Europäische Gemeinschaft"
Seit Inkrafttreten des „Vertrages über die Europäische Union" offizielle Bezeichnung der früheren EWG

Einheitliches Programmplanungsdokument (EPPD)

Das EPPD bildet die strategische Grundlage für die Ziel 1-Förderungen im Burgenland. Es enthält neben allgemeinen Angaben, Durchführungsbestimmungen, Finanzpläne und der Ex-ante-Evaluierung (siehe unter Evaluierung) entsprechende Ziele, Strategien und Schwerpunktbeschreibungen. Dieses Dokument wurde vom Land Burgenland ausgearbeitet und in seiner Erstversion am 7. April 2000 von der EK genehmigt.

EK

„Europäische Kommission"
Ausführendes Organ der EU mit Sitz in Brüssel. Aufgaben: Erarbeitung von Gesetzesvorschlägen an den Rat der EU und Durchführung der Ratsbeschlüsse, Rechtsetzung mittels Verordnungen und Verwaltung der Fonds und Programme

EPPD

„Einheitliches Programmplanungsdokument"
siehe Einheitliches Programmplanungsdokument

Ergänzung zur Programmplanung (EzP)

Die EzP ist das operative Umsetzungsinstrument für die Ziel 1-Förderungen im Burgenland. Sie enthält eine genaue Beschreibung der einzelnen Fördermaßnahmen und eine Auflistung der maßnahmenverantwortlichen Förderstellen. Diese sind für die Abwicklung des Programms auf der Ebene der Einzelprojekte pro Maßnahme zuständig und fungieren als Anlaufstelle für Projektträger. Die damals neuinstallierte EU-Verwaltungsbehörde übermittelte dieses Dokument in seiner Erstversion per 5. Juli 2000 an die EK.

ESF

„Europäischer Sozialfonds"
Der ESF ist eng mit den anderen Strukturfonds (EAGFL, EFRE) verknüpft und dient wie diese dem Ziel der wirtschaftlichen und sozialen Kohäsion der Gemeinschaft.

EU

„Europäische Union"
Begründet mit Inkrafttreten des „Vertrages über die Europäische Union". Sie umfasst EG, EGKS und EURATOM, außerdem zusätzliche Bereiche der Regierungszusammenarbeit der Mitgliedstaaten in der Außen- und Sicherheitspolitik, in Justiz- und Innenpolitik. Die EU hat, anders als die EG, keine Rechtspersönlichkeit.

EURATOM

„Europäische Atomgemeinschaft"
1957 („Römische Verträge") gegründete Europäische Gemeinschaft zur friedlichen Nutzung der Kernenergie

EUREGIO

Europäische Region, d.h. grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Gemeinden, Städten und Regionen

Europäischer Rat

Höchstes beschlussfassendes Organ der EU, das mindestens zweimal jährlich zu Grundsatzfragen der europäischen Politik tagt und in sog. Schlussfolgerungen die Leitlinien zur Entwicklung der Gemeinschaft vorgibt

Eurostat

Statistisches Amt der Europäischen Union

Evaluierung

Untersuchung und Bewertung eines Sachverhaltes (hier vor allem der Fördereffekte von EU-Programmen anhand von Indikatoren). Eine Evaluierung kann entweder selbst (Selbstevaluierung) oder durch externe Experten vorgenommen werden. Meist wird eine Kombination beider Vorgangsweisen gewählt. Die Evaluierung kann sich auf die Bewertung von geplanten Effekten eines Förderprogramms vor Durchführung (Ex-ante-Evaluierung), auf die laufende Überwachung des Fortschritts (begleitende Evaluierung) oder auf die nachträgliche Feststellung der tatsächlichen Zielerreichung (Ex-post-Evaluierung) beziehen.

EWG

„Europäische Wirtschaftsgemeinschaft"
1957 von den EGKS-Staaten in Rom gegründet. Ab 1. November 1993 offiziell: Europäische Gemeinschaft (EG)

EzP

siehe „Ergänzung zur Programmplanung"