Darlehen

Ein Rechtsgeschäft, bei dem der/die DarlehensgeberIn dem/der DarlehensnehmerIn eine Sache (z.B. Geld) für eine bestimmte Zeit zur Verfügung stellt. Der Unterschied zum Kredit ist in der Praxis nicht relevant, sondern juristischer Art. Ein Darlehen ist ein sogenannter Realkontrakt, der erst durch die Übergabe des Geldbetrages zustandekommt. Der Kredit kommt durch Vereinbarung zustande (sogenannter Konsensualvertrag). Für den Alltagsgebrauch ist daher Darlehen mit Kredit gleichzusetzen.

De-minimis-Regelung

Auch außerhalb der spezifischen Förderungskategorien, wie KMU- oder Regionalförderung, können - mit bestimmten Einschränkungen - Unternehmensförderungen nach der "De-minimis"-Regelung vergeben werden. Hierfür gilt: Der Gesamtbetrag aller "De-minimis"-Beihilfen an ein Unternehmen beträgt max. € 200.000,-- innerhalb von drei Jahren ab der ersten Beihilfengewährung. Die "De-minimis"-Beihilfen sämtlicher nationaler Förderungsstellen werden dabei berücksichtigt.