Steszgal ©RMBInterview mit DI Johann Steszgal

Seine Leidenschaft für die Entwicklung von Software entdeckte DI Johann Steszgal im Jahr 2002. Heute ist der agile Unternehmer unter anderem im Managementteam der necta Österreich GmbH. Die Idee dahinter: eine ausgeklügelte on-demand-Software, die alle Bedürfnisse der Gastronomie und Hotellerie abdeckt. Von der Erfassung von Rezepten, Kalkulation von Speisen und Getränken, Preisvergleich bei Bestellungen, dem Buchen von Lieferscheinen mit automatisiertem Abgleich zur Bestellung bis zum Berichtswesen. Für zahlreiche Kunden im In- und Ausland wurde das technisch ausgefeilte Angebot – so können Produkte via Smartphone durch das Ablesen des QR-Codes sofort in das eigene Profil übernommen werden – zum favorisierten Warenwirtschaftssystem der Tourismuswirtschaft.

Wie beurteilen Sie den Standort Burgenland?

Für mich als gebürtiger Südburgenländer, der viele Jahre im Ausland aktiv war – zum Beispiel in Los Angeles und London – hat mein Heimatland nie seinen Reiz verloren. Dies ist auch sicher der Grund, weshalb ich mich beruflich wieder hier angesiedelt habe.

Ist das Burgenland für Unternehmer attraktiv?

Ja. Basis ist die gute Lebensqualität, die das wichtigste Lebenskriterium für Weiterentwicklung und positive Energie ist. Hinzukommt, dass gute Fachkräfte ausgebildet werden, wie etwa jene künftigen Programmiererinnen und Programmierer, die an der HTL Pinkafeld ausgebildet werden.

Was braucht es für noch #mehrBurgenland?

Regional braucht es sicher eine Stärkung des Südburgenlandes, aber das Wichtigste: Wir müssen unserer nächsten Generation bereits von klein verstärkt die Kultur des Entrepreneurships vermitteln. Dies, gepaart mit noch mehr Durchsetzungskraft, lässt mich positiv in die Zukunft blicken.