Die Entwicklungsstrategie „Burgenland 2020“

Unterlagen für die Vorbereitungsarbeiten auf die neue
EU-Förderperiode

Nach der Fertigstellung des Landesentwicklungsplanes (LEP 2011) und der Herausgabe der Verordnungsentwürfe der Europäischen Kommission für die nächste Förderperiode (2014+) bereitet sich das Burgenland auf die EU-Förderperiode 2014-2020 vor.

Im Vorfeld dieses Programmierungsprozesses sollen auch die mittelfristigen Strategien und die Ziele des Landes erarbeitet werden. Die Entwicklungsstrategie „Burgenland 2020“ hat im Rahmen des Programmierungsprozesses für die nächste Förderperiode eine wertvolle Orientierungshilfe zu leisten.

Das Regionalmanagement Burgenland leitet, im Auftrag von Landeshauptmann Hans Niessl, den Programmierungsprozess. Um den Akteuren/Arbeitsgruppenmitgliedern einen optimalen Einblick in die Dokumente zu geben wurde nun der Menüpunkt „Burgenland 2020“ eingerichtet.

Hier finden Sie ab heute alle wichtigen Dokumente zum downloaden.

Strategiedokumente der EU, Österreichs und des Burgenlandes:

Die nachfolgend Darstellung präsentiert wichtige Vorgaben für die Programmierungsperiode 2014-2020, erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit!
 

Strategie Europa 2020

Europa 2020 ist die Strategie der EU für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum. Die Kohäsionspolitik liefert den erforderlichen Investitionsrahmen und das System, um die Verwirklichung der Ziele Europa 2020 zu erreichen.

Verordnungsvorschläge (1)

Die Europäische Kommission hat am 6. Oktober 2011 den Entwurf für ein Gesetzgebungspaket, das den Rahmen für die Kohäsionspolitik der EU im Zeitraum 2014-2020 bilden wird, vorgelegt. Die Vorschläge sollen die strategische Seite der Kohäsionspolitik stärken und sicherstellen, dass EU-Investitionen Europas langfristige Wachstums- und Beschäftigungsziele („Europa 2020“) fördern.

Das Paket besteht unter anderem aus:
• einer allgemeinen Verordnung, in der die gemeinsamen Regelungen für den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), den Europäischen Sozialfonds (ESF), den Kohäsionsfonds (KF), den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) und den Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF) festgelegt sind
• einer Verordnung für den EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung)
• einer Verordnung für den ESF (Europäischer Sozialfonds)
• einer Verordnung über das Ziel „Europäische territoriale Zusammenarbeit“
• zwei Verordnungen über den Europäischen Fonds für die Anpassung an die Globalisierung (EGF) und das Programm für sozialen Wandel und soziale Innovation
 

Verordnungsvorschläge (2)

Am 12. Oktober 2011 legte die Kommission ein Paket von Rechtsvorschlägen vor mit dem Ziel, die GAP wirksamer zu machen im Hinblick auf eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Landwirtschaft und einen lebendigen ländlichen Raum.

Das Paket besteht unter anderem aus folgenden Verordnungen:
• Verordnung mit Vorschriften für Direktzahlungen
• Verordnung über eine gemeinsame Marktorganisation für landwirtschaftliche Erzeugnisse
• Verordnung über die Förderung der ländlichen Entwicklung
• Verordnung über die Finanzierung, die Verwaltung und das Kontrollsystem der Gemeinsamen Agrarpolitik
• Verordnung zur Festsetzung bestimmter Beihilfen und Erstattungen
• Verordnung hinsichtlich der Betriebsprämienregelung und der Unterstützung für Weinbauern
 

Verordnungsvorschläge (3)

Am 2. Dezember 2011 stellte die Europäische Kommission ihre Vorschläge für einen neuen Fonds für die Meeres- und Fischereipolitik der EU für den Zeitraum 2014-2020 vor.
• Verordnung über den Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF)

Gemeinsamer Strategischen Rahmen

Die Kommission stellte am 14. März 2012 den „Gemeinsamen Strategischen Rahmen“ (GSR) vor. Er soll dabei helfen, in den Mitgliedstaaten und ihren Regionen die strategische Richtung für den nächsten Finanzierungszeitraum von 2014 bis 2020 festzulegen.

Nationales Reformprogramm (NRP)

Europa 2020, Österreichisches Reformprogramm 2011

Die EU Mitgliedstaaten müssen im Rahmen der Umsetzung der Europa 2020 Strategie jedes Jahr auf Basis der Integrierten Leitlinien ein nationales Reformprogramm vorlegen. Darin skizzieren sie ihre Strategie für nachhaltiges Wachstum und solide öffentliche Haushalte.

Am 24. April 2012 wurde das Nationale Reformprogramm 2012 im Ministerrat verabschiedet.


 

Österreichisches Raumentwicklungskonzept (ÖREK) 2011

Im ÖREK 2011 ist die gemeinsame Strategie für die räumliche Entwicklung in Österreich festgehalten mit gemeinsamen Zielen & Handlungsprinzipien, einem fokussierten & prioritären Handlungsprogramm für die AkteurInnen in Raum- und Regionalentwicklung und einer konkreten Verankerung der Umsetzung.

FTI-Strategie

Potenziale ausschöpfen, Dynamik steigern, Zukunft schaffen: Der Weg zum Innovation Leader, Februar 2011

Die Strategie der Bundesregierung für Forschung, Technologie und Innovation definiert strategische und operative Ziele und setzt Schwerpunkte und Maßnahmen, die innerhalb der nächsten Dekade umgesetzt werden sollen.

Klimawandelanpassungsstrategie

Die österreichische Strategie zur Anpassung an den Klimawandel (Entwurf), Dezember 2011

Ausgehend vom Klimarahmenübereinkommen der Vereinten Nationen und dem Kyoto-Forum und aufgrund des Umstandes, dass das Thema Klimawandelanpassung sowohl auf internationaler als auch auf europäischer Ebene immer stärker im Fokus der Aufmerksamkeit steht, wurde im Auftrag des Lebensministeriums und des Klima- und Energiefonds die vorliegende Strategie entwickelt.
 

Energiestrategie Österreich, April 2010

Ziel der „Energiestrategie Österreich“ ist die Entwicklung eines nachhaltigen Energiesystems, das Energiedienstleistungen für den Privatkonsum sowie für Unternehmen auch in Zukunft zur Verfügung stellt und gleichzeitig die EU-Vorgaben im Klima- und Energiebereich realisiert. Die Energiestrategie zeigt die Schwerpunkte einer künftigen Energie- und Klimapolitik auf.

Landesentwicklungsprogramm Burgenland 2011 (LEP 2011)

Das LEP Burgenland besteht aus drei Teilen:

Das Leitbild “Mit der Natur zu neuen Erfolgen“ zeigt die landesweiten Ziele und Grundlagen für eine nachhaltige, ökonomische, sozial gerechte und ökologische Entwicklung des Burgenlandes bis 2020 auf.

In der Strategie Raumstruktur wurden übergeordnete Ziele und Umsetzungserfordernisse räumlich genauer ausdifferenziert.

Der Ordnungsplan definiert die Inhalte des Landesentwicklungsprogramms als verbindliche Verordnung.
 

STRAT.AT 2020

Im Rahmen des STRAT.AT-Prozesses werden die gemeinsamen nationalen thematischen Ziele und Schwerpunkte der Kohäsionspolitik und der Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums formuliert. Im April 2012 wird der STRAT.AT 2020-Prozess mit einer Auftaktveranstaltung gestartet.

 

http://www.oerok.gv.at/eu-regionalpolitik/eu-kohaesionspolitik-2014.html

Entwurf der Entwicklungsstrategie Burgenland 2020

Im Rahmen einer gemeinsamen Sitzung aller beteiligten ExpertInnen am 31. Mai 2012 wurde der Fachentwurf der burgenländischen Entwicklungsstrategie bis 2020 präsentiert und durch Statements von VertreterInnen aus den vier Arbeitsgruppen und wichtigen betroffenen Akteuren umrahmt.

Im Folgenden finden Sie diesen Fachentwurf und die Präsentation des Österreichischen Instituts für Raumplanung (ÖIR), das den Erstellungsprozess als externer Experte begleitete.

Der Entwurf wird – voraussichtlich im Juli 2012 – im Rahmen einer Strategieklausur der Burgenländischen Landesregierung geprüft und in weiterer Folge in seiner endgültigen Form in Kraft gesetzt.

Der Strategieplan mit seinen Leitstrategien und Strategiefeldern soll dann Basis für die Entwicklung des Burgenlandes bis zum Jahr 2020 sein.

Wir danken allen, die durch ihre rege Teilnahme am Diskussionsprozess zur Erarbeitung des Dokumentes beigetragen haben.
 

Beschluss der Entwicklungsstrategie Burgenland 2020

Mit 6. November 2012 wurde die "Entwicklungsstrategie Burgenland 2020" von der Landesregierung beschlossen. Die endgültige Fassung finden Sie hier als Download:

Kontakt:

WHR Mag. Georg Schachinger
Regionalmanagement Burgenland
Geschäftsführer

Tel.: work +43 (0) 5 9010 / 2421
Mobil: cell +43 (0) 676 / 8704 24820
Fax: fax +43 (0) 5 9010 / 2410
georg.schachinger@rmb.co.at

 

Mag.ª (FH) Patricia Feucht
Büro Eisenstadt - EU-Verwaltungsbehörde

Tel.: work +43 (0) 5 9010 / 2431
Fax: fax +43 (0) 5 9010 / 2410
patricia.feucht@rmb.co.at
 

Mag.ª Beate Felkl-Tritremmel
Büro Eisenstadt - EU-Verwaltungsbehörde

Tel.: work +43 (0) 5 9010 / 2445
Fax: fax +43 (0) 5 9010 / 2410
beate.felkl-tritremmel@rmb.co.at