„Burgenland 2020“
Bei der am Donnerstag, den 2.2.2012 abgehaltenen Pressekonferenz zum Thema „Burgenland 2020“: Startschuss für die Vorbereitungsarbeiten auf die neue EU-Förderperiode mit LH Hans Niessl, LH Stv. Mag. Franz Steindl und WHR Mag. Georg Schachinger vom RMB wurde über die neue Entwicklungsstrategie "Burgenland 2020" berichtet.
Nach der Fertigstellung des Landesentwicklungsplanes (LEP 2011) und der Herausgabe der Verordnungsentwürfe der Europäischen Kommission für die nächste Förderperiode (2014+) bereitet sich das Land auf die Förderperiode 2014-2020 vor. Im Vorfeld dieses Programmierungsprozesses sollen auch die mittelfristigen Strategien und die Ziele des Landes erarbeitet werden. Die Entwicklungsstrategie „Burgenland 2020" hat im Rahmen des Programmierungsprozesses für die nächste Förderperiode eine wertvolle Orientierungshilfe zu leisten.
Wie LH Niessl anmerkte, hat das Burgenland seit dem EU-Beitritt Österreichs einen gewaltigen Aufholprozess hingelegt. Lag das BIP zum Zeitpunkt des Beitrittes bei ca. 64% so liegt das Burgenland jetzt bei über 80%. Damit diese positive Entwicklung weitergeht ist es wichtig – insbesondere in so schwierigen Zeiten – die richtigen Ziele mit den richtigen Strategien zu verfolgen. "Aus diesem Grunde habe ich das RMB, das auch den Programmierungsprozess für die nächste Förderperiode leitet, beauftragt, einen Arbeitsprozess in Gang zu bringen, mit dem eine Entwicklungsstrategie bis zum Jahre 2020 formuliert wird."
"Mit Hilfe der Entwicklungsstrategie können die Vorgaben des Landesentwicklungsplans auf konkrete und umsetzbare wirtschaftspolitische Ziele heruntergebrochen werden. So kann das nächste Förderprogramm eine noch präzisere Lenkungsfunktion erfüllen, um das Burgenland bestmöglich in seiner Entwicklung zu unterstützen“, so Landeshauptmann-Stv. Mag. Steindl. Die Entwicklungsstrategie „Burgenland 2020“ wird in den nächsten Monaten auf breiter Basis diskutiert und erarbeitet.
Insgesamt gesehen war die bisherige Entwicklung sehr gut, betonte WHR Mag. Georg Schachinger, Geschäftsführer des RMB. Diese Tatsache sei zwar erfreulich, führe aber dazu, dass das Land damit in der nächsten Förderperiode nicht mehr so „bedürftig nach Förderungen“ wie früher ist. Mit dem stark gestiegenen BIP und der geringen Arbeitslosigkeit sind die wichtigsten Bemessungsfaktoren für die Zuteilung von EU-Mitteln in der nächsten Förderperiode aus dieser Sicht „ungünstig“. Daher ist es umso wichtiger, eine optimale Entwicklungsstrategie zu haben und die geringer werdenden Fördermittel bestmöglich einzusetzen. Das soll mit Hilfe der Entwicklungsstrategie „Burgenland 2020“ möglich werden.
Ein Video der Veranstaltung finden Sie hier:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=rvHBLz49inY
