Mit EU-Förderungen durch die Wirtschaftskrise
Heute vormittag (13.04.2010) wurden die aktuellen Auslastungszahlen der EU-Förderprogramme präsentiert
Überblick über den Umsetzungsstand der Phasing Out-Programme EFRE und ESF
(Eisenstadt, 13.04.2010) Die burgenländische Wirtschaft war 2009 vor allem durch die Wirtschaftskrise geprägt. Allerdings konnten bis Ende 2009 mehr als € 180 Mio. an Investitionen nur durch die Phasing Out-Programme angestoßen werden.
Dahinter stehen über 1.600 Projekte, mit denen die Modernisierung der Wirtschaft im Burgenland fortgesetzt wird. Die Palette reicht von der Firma Zoerkler Gears GmbH & Co KG mit einer Investition von über € 14 Mio. bis zu einem geförderten Ungarisch-Kurs mit Kosten von € 85,-.
Die regionale Verteilung der geförderten Projekte zeigt, dass das Südburgenland überdurchschnittlich von den EU-Förderungen profitiert. Besonders der Bezirk Güssing konnte sich hier hervortun.
Die Förderungen des EFRE-Programms wirken sich selbstverständlich auf den Arbeitsmarkt und in weiterer Folge auf die Kaufkraft der burgenländischen Bevölkerung aus.
Laut Berechnung durch Dr. Christian Helmenstein (Economica) werden durch das Programm 5.063 burgenländische Arbeitsplätze abgesichert oder neu geschaffen. Der Beschäftigungseffekt der EU-Projekte bewirkt, dass in den geförderten Betrieben ein Beschäftigungsplus von durchschnittlich 12,3 % feststellbar ist.
Zusätzlich konnten insgesamt fast 12.500 Personen im Zuge der genehmigten Projekte eine Verbesserung ihrer Qualifikationen erreichen. Allein fast € 5 Mio. sind für Kurse und Lehrgänge bestimmt, die sich mit Technik auseinandersetzen.
