Förderschwerpunkt "Europäischer Sozialfonds" im Burgenland

Neutal, 3. Dezember 2009. - In der aktuellen Phasing Out-Periode haben rund 11.000 Burgenländerinnen und Burgenländer von der Förderungen des Europäischen Sozialfonds profitiert. 1.300 Ausbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen wurden mit fast € 25 Mio. finanziert. Damit tragen die ESF-Förderungen wesentlich dazu bei, dass die Ausbildung und somit auch die Berufsaussichten der Menschen verbessert werden.

Im Rahmen der heutigen Pressekonferenz im BUZ - Burgenländisches Schulungszentrum Neutal präsentierte LR Dr. Peter Rezar die aktuellen Zahlen zum Phasing Out-Programm ESF und betonte dabei, wie wichtig "Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen gerade in schwierigen Zeiten wie diesen" sind. "Das Burgenland kann in Zukunft mit sehr gut qualifizierten Fachkräften punkten. Daher sind wir gefordert, mit den Mitteln, die uns im Europäischen Sozialfonds zur Verfügung stehen, die Arbeitskräfte besser zu qualifizieren", so LR Dr. Peter Rezar.

ESF-Schwerpunkt 2007-2013 zur Stärkung des Humankapitals

Der ESF-Schwerpunkt 2007-2013 zur Stärkung des Humankapitals betrifft alle Aktivitäten im Hinblick auf Aus- und Weiterbildung. Es werden Bildungsmaßnahmen unterstützt, um eine Verbesserung der Berufsaussichten der Bevölkerung zu erhöhen. Im Rahmen der ESF-Förderungen stehen in der Phasing Out-Periode 2007-2013 rund € 52 Mio. zur Verfügung. Die nationale Beteiligung beläuft sich auf rund € 17 Mio. Im Phasing Out stehen somit öffentliche Mittel in der Höhe von rund € 69 Mio. zur Verfügung. LR Dr. Peter Rezar: "Das Land Burgenland hat bei der Planung des operationellen Programms des Phasing Out ein arbeitsmarktpolitisches Programm erarbeitet, das mit ESF-Geldern realisiert werden kann."

Drei konkrete Beispiele im Bezirk Oberpullendorf:

  • Lehrwerkstätte im BUZ Neutal
  • "Gemeinsam sind wir stark" - eine Maßnahme für langzeitarbeitslose Frauen und Wiedereinsteigerinnen
  • PflegehelferInnen-Ausbildungen

Rezar: "Mit den Informationsmaßnahmen des Regionalmanagements Burgenland sollen die Möglichkeiten, die die EU-Förderprogramme bieten, besser bekannt werden. Die im Phasing Out zur Verfügung stehenden Mittel sollen bis 2013 optimal genützt werden."

RMB präsentiert neuen Case-Study Folder

Mag. (FH) Simone Schütz, die Mag. (FH) Katharina Kaitan (LLM) offiziell ab 1. 1. 2010 nachfolgen wird, wurde von WHR Mag. Georg Schachinger als neue Leiterin der Verwaltungsbehörde vorgestellt.

In diesem Rahmen präsentierte sie auch den neuen Case-Study Folder des RMB. "Die Broschüre trägt den Titel 'wirtschaftlich' und stellt 8 interessante Projekte vor, die mithilfe von Phasing Out-Mitteln gefördert wurden - quer durch das Burgenland, aus ganz unterschiedlichen Branchen, aber allesamt erfolgreich."

Begleitend zur Broschüre finden Sie unter www.rmb.at/podcasts alle 8 Projekte auch als Video-Podcasts, in denen die Projektträger ihre Projekte vorstellen.

Mag.ª (FH) Simone Schütz

Mag.ª (FH) Simone Schütz

Büro Eisenstadt - EU Verwaltungsbehörde derzeit in Karenz

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